15.01.2019

Gut für das Herz: So gesund ist der Saunabesuch

Gesundheit für Körper und Geist

Wer leidenschaftlich gerne in die Sauna geht, bleibt gesund. Schon zwei bis drei Saunabesuche pro Woche genügen, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich zu senken. Besonders aktive Saunagänger senken die Gefahr von Schwindel, Herzinfarkt und Co. um bis zu 65 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Blutdruck und die Blutgefässe bleiben flexibel, wodurch Erkrankungen wie Arteriosklerose vermieden werden. Um das Herz nicht zu überfordern, empfehlen professionelle Saunagänger maximal acht bis zwölf Minuten pro Saunagang.

Wer sich an die Vorgaben hält, hilft bei den regelmässigen Besuchen in der Sauna auch den Schleimhäuten, die besser durchblutet werden und dem Abwehrsystem, das durch die hohen Temperaturen den Ernstfall für eine Viruserkrankung probt. Langfristig hilft das Saunieren auch gegen Erkältungen, Wetterfühligkeit und Schlafprobleme. Die Haut wird durch den Gang in die Sauna entschlackt und ihr Schutzmantel auf natürliche Weise gestärkt. Das macht die Haut rosig und straff und sorgt für das typische Frischegefühl nach einem ausgedehnten Saunaaufenthalt.

Die Sauna darf mit trockenen und nassen Haaren betreten werden. Eine Haarkur ist besonders wirksam, denn die Hitze der Sauna lässt auch diese schnell einwirken. In erster Linie wird durch den Saunagang jedoch das Herz-Kreislauf-System trainiert – wer damit Probleme hat, sollte zumindest auf die finnische Sauna verzichten.

Die richtige Sauna für jeden Typ

Die finnische Dampfdusche oder Sauna erreicht Temperaturen von mehr als 100 Grad Celsius. Für empfindliche Menschen kann dies bereits zu viel sein. Um eine Überlastung des Kreislaufs zu vermeiden, sollte stattdessen auf die Biosauna gesetzt werden. Niedrigen Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 Prozent machen die Biosauna zu einem Hybrid aus Dampfbad und Sauna, der den Kreislauf schont.

Alternativen zur finnischen Sauna bieten sich vor allem für Menschen mit Herz-Rhythmusstörungen, Herzschwäche oder Bluthochdruck an. Sie sollten auch auf das traditionelle Tauchbecken nach dem Saunagang verzichten, um einen schlagartig ansteigenden Blutdruck zu vermeiden. Besser ist der Kaltwasserschlauch, der langsam zum Herzen hin geführt wird.

Der regelmässige Gang in die Dampfdusche oder Sauna hat also einige gesundheitliche Vorteile. Die Hitze stärkt das Herz-Kreislauf-System, die Feuchtigkeit hilft den Schleimhäuten und die positiven Effekte auf die Durchblutung regen die kognitive Aktivität im Gehirn an. Es lohnt sich also, die Sauna aufzusuchen und bei hohen Temperaturen nicht nur zu entspannen, sondern dem ganzen Körper etwas Gutes zu tun.

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